Die Tonleiter des Pythagoras


  Sustain

C1-E1 Terz  - C1-F1 Quart - C1-G1 Quint - C1-C2 Oktave - C1-E1-C2 Akkord - C1-G1-C2 Akkord
Durch Anklicken der Tasten kann z.B. Hänschen klein gespielt werden: GEE FDD usw.
Das Plus des Applets: Sie sehen in der Funktionszeile unmittelbar die Mathematik des Tons.

Pythagoras baute nun mit Hilfe einfacher Brüche einer bestimmten Saitenlänge eine  Tonleiter auf. Die Hälfte der Saitenlänge ergibt den Ton C1 (Oktave), 2/3 der Saitenlänge den Ton G1 (Quint), 3/4 der Saitenlänge den Ton F1 (Quart). Die zu den anderen Tönen gehörenden Brüche findet man, durch wiederholte 2/3 Verkürzungen der Saite bei anschließender Verdopplung, bis der Bruch zwischen 1/2 und 1/1 liegt. Z.B. 2/3*2/3*2 = 8/9 Sekund  oder 2/3*2/3*2/3*2=16/27 Sext und 2/3*2/3*2/3*2/3*2*2=54/81 Terz. Damit ergibt sich folgende Reihe: 
1 (Prim), 8/9 (Sekund), 64/81 (Terz), 3/4 (Quart), 2/3 (Quint), 16/27 (Sext), 128/243 (Sept), 2 (Oktave).
Die Frequenz steht im umgekehrten Verhältnis zur Länge.
Wir wählen für A1 die Frequenz 440 Hz, gehen eine Sext tiefer auf 16/27*440 Hz=7040/27 Hz = 260.74 Hz und erhalten C1. Von dieser Frequenz gehen wir 9/8 (Sekund), 81/64 (Terz), 4/3 (Quart), 3/2 (Quint), 27/16 (Sext), 243/128 (Sept), 2 (Oktave) hoch und generieren D1,E1,F1,G1,A1 (440 HZ), H1,C2.
Bezogen auf A1 = 440 Hz
C1 =16/27*440 Hz, D1=2/3*440 Hz, E1=3/4*440 Hz, F1=64/81*440 Hz, G1=8/9*440 Hz, A1=440Hz, H1=9/8*440 Hz, C2=32/27*440 Hz.


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Die Tonleiter des Pythagoras
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